Persönliche Geschichten der Auszubildenden
Nokuzola Scott (Auszubildende)
Ich bin so froh, diese Möglichkeit zu erhalten, meine Geschichte mit Dir zu teilen.
Als ich HIV-positiv getestet wurde, war ich nicht krank. Der einzige Grund, warum ich testen ging, war, daß mein Mann kurz zuvor HIV-positiv getestet wurde.
Ich habe meinen Status nie akzeptiert, nachdem ich meine positiven Ergebnisse erhielt - es war wie das Ende der Welt für mich. Ich habe nur an meine Kinder gedacht, mein Jüngstes war gerade ein Jahr alt. Ich dachte, ich würde bald sterben und sie alleine zurück lassen.
2002 erkrankte ich an Tuberkulose Meningitis, woraufhin ich ins Jooster Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort diagnostizierte man später auch Herpes zoster um meinen Unterleib. Die Stellen waren heiß und schmerzten sehr, so daß ich nachts nicht schlafen konnte. Zusätzlich hatte ich Mund- und Vaginalherpes. Ich bin froh, daß mein Mann mich in dieser Zeit unterstützte und sich um mich kümmerte, bis er schließlich starb.
Im November 2003 startete ich meine Behandlung mit den antiretroviralen Medikamenten (ARVs). Zu diesem Zeitpunkt lag mein T4-Zellenspiegel bei 84 und ich wog nur noch 39 Kilo.
Meine Behandlung begann mit 3TC, D4T & Stocrin oder EFV.
Ab 2006 bekam ich andere Medikamente, da ich eine Laktoseunverträglichkeit entwickelte. Diese Medikamente nehme ich weiterhin, und ich habe bis jetzt noch keine Probleme feststellen können. Der Beitritt zur Yabonga-Support-Group hat mich stark gemacht und mir die Kraft gegeben, meinen Status auch öffentlich bekannt zu geben.
Yabonga ist mir so viel wert! Ich möchte Dir, Yabonga, für all die guten Dinge, die Du für mich getan hast, danken. Dafür, daß Du mich gelehrt hast positiv mit meinem HIV umzugehen und zu leben und für die Erkenntnis, wie wichtig die Behandlung mit den Medikamenten ist.
Danke! Nokuzola Scott
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