Persönliche Geschichten der Peer Edukatoren
Dies sind ausgewählte Geschichten unserer Bildungsbeauftragten („Peer-Educators“) bei Yabonga.
Patricia Njozela (Peer Educator)
Yabonga hat mir geholfen, Kraft zu gewinnen und hat mir Hoffnung gegeben.
Durch die Frauen bei Yabonga habe ich verstanden, daß sich das Leben nicht immer nur um mich dreht: Sie haben mir beigebracht auf mich selber zu achten und für diejenigen zu sorgen, die ebenfalls von der Pandemie, der Seuche, betroffen und mit dem Virus infiziert sind.
Yabonga hat mir wieder Sinn in meinem Leben gegeben, indem ich Respekt vor mir selber und mein Selbstbewusstsein zurück gewann.
Ich habe gelernt, wie ich besser auf diejenigen eingehen kann, die selber nicht die Kraft haben, alleine mit HIV und AIDS umzugehen.
Yabonga hat mir die Augen geöffnet und mir geholfen zu verstehen, daß, obwohl die Pandemie allgegenwärtig ist, das Leben weitergehen kann – und das tut es!
Ich träume wieder und schaue nach vorne, immer einen Schritt voran.
Ich lebe mein Leben positiv mit dem HI-Virus – und ich bin stolz darauf.
Thandi Nyovane (Peer Educator)
Vor der Zeit bei Yabonga: Bei der Yabonga-Support-Group habe ich gesehen, wie die Leute sich veränderten und wie sie der Tatsache, daß sie HIV-positiv sind, offen entgegen traten. Sie fingen an darüber zu reden HIV-positiv zu sein – vor all den Leuten.
Ich habe mich entschlossen ihrem Beispiel zu folgen. Ich gab meinen Status bekannt, aber ich akzeptierte ihn nicht.
Damals trank ich viel und es gab keine Aussicht darauf, daß ich meinen Zustand je akzeptieren würde, denn „Wer bin ich, mich vor einem Publikum hinzustellen und über meinen HIV-Status reden zu müssen?“. Aber ich wurde Teil von Yabonga, und nun kann ich es. Ich helfe anderen Menschen zu verstehen – so wie man mir geholfen hat.
Während meiner Zeit bei Yabonga: Ich bin sehr stolz darauf für Yabonga zu arbeiten. Yabonga hat in meinem Haus ein Licht auf meinem Tisch entzündet, das meinen Geist geöffnet und mir meine Selbstachtung zurückgegeben hat.
Ich habe gelernt mit meinem Status zu leben - gesund und stolz.
Je mehr ich mit Yabonga arbeite, desto mehr lerne ich - jeden Tag, aber besonders bei Workshops.
Ich hatte keine Ahnung, was Workhops sind. Jetzt weiß ich, daß sie Deinen Verstand schärfen und Dich fordern wirklich stark nachzudenken. Die Erfahrung habe ich oft gemacht.
Danke Yabonga.
Nomvuyiseko Mzoyi (Peer Educator)
Mein Name ist Nomvuyiseko Mzoyi. Daß ich HIV-positiv bin, weiß ich seit 1990, aber nie fand ich einen so sicheren Ort wie Yabonga, an dem ich mich mitteilen konnte. Ich war immer sehr gestresst und unzufrieden. Zu der Zeit als ich schwanger war, habe ich in der Mfuleni Klinik drei Frauen von Yabonga getroffen. Ich wollte gerne mit Ihnen in Kontakt treten, aber hatte Angst davor, mit ihnen in Verbindung gebracht zu werden, da sie T-Shirts mit HIV/AIDS-Sprüchen trugen.
Ich hörte mir ihre Aufklärungs-Vorträge an, in denen sie davon sprachen wie wichtig es sei Kondome zu benutzen und in denen sie auch über die Übertragung des Virus von Mutter zu Kind sprachen.
Daraufhin entschied ich mich, an der Support-Group teilzunehmen. Diese Entscheidung hat mir vieles mitgegeben, wie z.B. dem Wissen über die Symptome von sexuell übertragbaren Infektionen (STI).
Ich dachte, ich würde sterben - zusammen mit meinem Kind, aber hier bin ich, 'still alive'.
Yabonga hat mir geholfen mit meinem Status zu leben. Dank Yabonga bin ich eine glückliche und starke Mutter.
Ich habe nun den Mut Neu-Infizierten das weiterzugeben, was mir gegeben wurde und ermutige jeden zu Yabonga zu kommen - für ein besseres Leben und für die Hoffnung.
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