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Yabonga teaches and supports children, women and men as partners how to live positively in the context of poverty and HIV/Aids.

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Projekte

childrens_projectsKinderprogramme


· Yabonga unterstützt 260 Kinder in 12 Kindergärten, von denen zwei eigens von Yabonga errichtet wurden (Thandabantu School in Khayelitsha und Sunrise Preschool in Vrygrond).

· Seit 2004 hat das Patenprogramm ungefähr 200 Kinder in ihrem ersten Schuljahr mit Schuluniformen, Unterrichtsmaterial und Schulgeld gefördert.

· Im Rahmen des Programms Waisen und schutzlose Kinder (Orphans and Vulnerable Children, OVC) unterstützt Yabonga zur Zeit 510 Kinder. 
 

Kindergärten (Educare Centres)


1999 begann Yabonga, Kindergärten in unterprivilegierten Gemeinden (Armutsvierteln) zu etablieren. Das Ziel war der schnelle Aufbau von Bildungseinrichtungen, um sich dann auf die Ausbildung der ErzieherInnen zu konzentrieren. Weiters half Yabonga mit Infrastruktur wie Toilettenanlagen und Spielplätzen.
 

Bis zum heutigen Tage wurden Einrichtungen in Vrygrond, Muizenberg, Wallacedene, KTC, Citrusdal, Khayelitsha, Manenberg, Eerste Rivier und Gugulethu gefördert – dies sind nur einige der vielen Townships um Kapstadt.
Sobald die Infrastruktur eines Kindergartens verbessert ist, liegt der Schwerpunkt bei den BetreuerInnen vor Ort. Diese sollen ihre Fähigkeiten in der Erziehung und im Lehren gemäß der Bedürfnisse und dem Entwicklungsstand der Kinder verbessern. So sollen die Ziele der von Yabonga entwickelten Lehrpläne optimal umgesetzt werden.Um die Selbstverantwortung der Gemeinden zu stärken, übergibt Yabonga die Einrichtungen in den Besitz der Gemeinden, in denen sie beheimatet sind. So ist eine Unterstützung seitens der Gemeindemitglieder gesichert und es erfüllt diese mit Stolz, ein gut laufendes Yabonga-Educare-Centre zu leiten. Die Gemeinden sind auch verantwortlich für die laufenden Kosten sowie staatliche Fördermittel. Außerdem arbeitet Yabonga neben den Gemeinden auch eng mit anderen Non-Profit-Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, die Nahrung, Krankendienste und andere Formen der Unterstützung anbieten.
 

Waisen und schutzlose Kinder

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(Orphans and Vulnerable Children, OVC)

Anfang 2006 rief Yabonga ein Programm ins Leben, um 40 verwaisten und schutzlosen Kindern zu helfen, deren Mütter den Peer Edukatoren aufgrund ihrer Teilnahme an den Yabonga-Support-Groups bekannt waren.
 

Ursprünglich bestand die Unterstützung der Kinder einzig in Form von Schuluniformen, Büchern und Nahrung.

Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Kinder auf 240, und zu Jahresende 2008 kümmerte sich Yabonga bereits um 510 Kinder im Rahmen des OVC-Programms.
 

So mussten die von Yabonga angebotenen Leistungen und Dienste angepasst und erweitert werden, um dem Bedarf gerecht zu werden. Soziale Einzelfallhilfe, sozialpädagogische Familienhilfe, Aufbauprogramme für praxisnahe Hilfen im alltäglichen Leben, Gruppenleiter-Workshops und weitere Angebote während der Schulferien gehören nun zum Leistungsumfang Yabongas.

Der größte Wunsch dieser Kinder (fünf bis 20 Jahre) ist es, die Möglichkeit zu erhalten „Einfach mal Kinder sein zu können“, ohne den seelischen Schock, das Trauma, das sie mit HIV, Armut, Mißbrauch und dem Tod ihrer Eltern verbinden, fürchten zu müssen.
 

Gemeindemütter


Die „Gemeindemütter“ sind Klienten in den HIV/AIDS-Support-Groups. Sie wurden geschult, den Kindern im OVC-Programm ein sicheres Heim und nahrhafte Mahlzeiten zu bieten. Ihre Ausbildung umfasst auch das Training in sozialer Beratung und in Belangen rund um HIV/AIDS, die für die Kinder von Bedeutung sind.

Oft sind diese Frauen der „sichere Hafen“, bei denen die Kinder gesundes Essen bekommen, wo sie in Gesellschaft anderer Kinder ihres Alters sein und wo sie ohne Angst vor Stigmatisierung über HIV und sich darauf beziehende Themen reden können.

Die Gemeindemütter pflegen den Kontakt zu den Eltern und Familien der Kinder und bieten Unterstützung im Haushalt an.
 

HIV/AIDS Support Zentren


Das Interesse der in den Gemeinden angesiedelten Kliniken an den von Yabonga ausgebildeten Bildungsbeauftragten (Peer Edukatoren) führte Yabonga zu der Entscheidung, Überseecontainer umbauen zu lassen, um diese als HIV/AIDS Support Zentren unmittelbar neben den Kliniken aufgestellt zu nutzen. Von dort aus können die Bildungsbeauftragten ihre Arbeit in den Kliniken und in der ganzen Gemeinde planen und koordinieren und Gruppen- oder Einzelgespräche anbieten.

Auch die HIV/AIDS Jugend Support Gruppen treffen sich bislang regelmäßig in diesen Containern.

Sie bieten den Teams der HIV/AIDS-Support-Gruppen die Möglichkeit, ihre Arbeit unmittelbar in der Nähe von Ärzten, Krankenschwestern und ihren potentiellen Klienten aufzunehmen.

Inzwischen befinden sich zwölf dieser Container-Zentren in den Townships um Kapstadt: Khayelitsha, Crossroads, Phillipi, Kuils River, Eerste River und Gugulethu zählen dazu.

20 weitere, nicht im Eigentum von Yabonga stehende Zentren und Schulen, werden von uns zusätzlich versorgt.

Die Teams eines jeden Zentrums bestehen aus dem Gruppenleiter (Teamleader), den Bildungsbeauftragten (Peer-Educatoren), qualifizierten BeraterInnen und BetreuerInnen, Pflegekräften für die Heimpflege durch AIDS schwer kranker Personen, und BetreuerInnen für Jugendliche.

In den Support Gruppen beraten die Yabonga Peer Edukatoren und Jugendbetreuer Personen, die HIV-positiv getestet wurden und Hilfe suchen. Weil sich die Peer Edukatoren vor nicht langer Zeit in einer ähnlichen Situation befanden, also in ihrer Vergangenheit ebenfalls HIV-positiv getestet wurden, ist das gegenseitige Verständnis groß. Als Absolventen des viermonatigen HIV/AIDS-Schulungs-Programm von Yabonga sind die Peer Edukatoren einerseits fachlich, andererseits persönlich hoch qualifiziert, soziale Beratungsgespräche mit therapeutischem Charakter durchzuführen. Diese sollen den Betroffenen den dringend benötigten Rückhalt für ihr weiteres Leben geben. Von der Wissensvermittlung über HIV/AIDS, den richtigen und nachhaltigen Umgang mit dieser Erkrankung bis hin zur Beratung über Ernährungsverhalten und die Einnahme von Medikamenten erstreckt sich das Leistungsangebot in den Gruppen.

Der Service eines jeden Teams umfasst des weiteren die tägliche HIV-Aufklärung in den Warteräumen der benachbarten Kliniken, in denen sich meistens um die 100 bis 200 Personen aufhalten, die Aufklärung in Schulen, freiwillige und kostenlose Beratung zu HIV/AIDS und freiwilliges und kostenloses Testen auf HIV, individuelle Betreuung oder Beratung von Familien, unterstützende Versorgung mit Nahrung, die Support-Groups und Programme zum Erwirtschaften eines kleinen Einkommens (Gemüsegarten, Handarbeitsprogramm).
 

Schulung vor dem Hintergrund der HIV/AIDS-Problematik


Das HIV/AIDS-Schulungs-Programm wurde von Yabonga für die angehenden Yabonga Peer Edukatoren konzipiert, um sie mit den nötigen Fähigkeiten vertraut zu machen, die für ihre Aufgabe unverzichtbar sind. Sie sollen den Gemeinden, in denen sie leben und arbeiten, unterstützend einen positiven Lebensstil im Kontext von HIV/AIDS und der daraus resultierenden Probleme vermitteln.

Die Ausbildung dauert etwas mehr als vier Monate und deckt die Bereiche HIV-Schulung, also Wissensvermittlung in Bezug auf HIV/AIDS, persönliche Entwicklungsförderung und Programme zum Erwirtschaften eines kleinen Einkommens ab.

Alle heutigen Yabonga Peer Edukatoren sind einst von anderen Yabonga Mitarbeitern angesprochen oder ermutigt worden, einen HIV-Test zu machen. Sie alle nahmen als Klienten an den regelmäßigen Gruppentreffen der Support-Gruppen teil. Da sie von den Idealen und Zielen Yabongas überzeugt waren, durchliefen sie auf ihren Wunsch das Schulungs-Programm.

Das besondere der ganzheitlichen Arbeit in den HIV/AIDS-Support Zentren ist, daß alle Peer Edukatoren einst selber in der aussichtslosen Situation eines neu an HIV-Infizierten steckten. Daher haben sie ganz besondere Voraussetzungen für den richtigen Umgang mit diesem Problem und der persönlichen Lage der Klienten (wir nennen unsere Patienten Klienten).

Insgesamt haben bereits 220 Frauen und 15 Männer ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. 100 von ihnen sind nun als Peer Edukatoren, Berater- und BetreuerInnen, Pflegekräfte und Jugendberater bei Yabonga angestellt. Andere sind an den Folgen von HIV/AIDS gestorben und wieder andere wurden von weiteren Organisationen übernommen.
 

Männer-Programm


15 Männer haben bis heute erfolgreich die Ausbildung abgeschlossen und arbeiten nun im Rahmen der Support Zentren und ihrer Gemeinden für Yabonga. Die Zahl mag sehr gering gegen die der ausgebildeten Frauen wirken, jedoch kann Yabonga, wenn man die kulturellen Gegebenheiten berücksichtigt, sehr Stolz auf diese Zahl sein.
 

Die Männer leiten die Support Gruppen für Männer, sie sind in die Jugendprogramme eingebunden und betreiben HIV/AIDS-Aufklärungskampagnen in den Townships.

Neben der üblichen Yabonga-Ausbildung haben sie noch eine weitere als Fußballtrainer bei dem Kapstädter Bundesliga Fußballclub SantosFC erhalten und leiten Sportangebote und weitere nachhaltig angelegte Programme für die Jugendlichen.

Des weiteren hegen sie die von den Support-Centres eigenständig angelegten Gemüsegärten, die wiederum einen zusätzlichen Mehrwert vor dem Hintergrund der täglich von uns angebotenen nährstoffreichen Nahrung bedeuten.

Die Männer bei Yabonga erfüllen uns mit besonderem Stolz. Sie übernehmen bewusst eine beispielhafte Vorbildfunktion als gleichberechtigte Partner und gute Väter, zu Hause und in ihren Gemeinden.
 
 
 

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Yabonga works to create an effective, sustainable model of care that provides education and support HIV positive women and men. 5 months ago

We are operating in the townships around Cape Town, South Africa. 5 months ago

Yabonga is a non-governmental organisation which supports women, men and children who are infected or directly affected by HIV/Aids. 5 months ago

Yabonga Children HIV and Aids now on twitter! 5 months ago

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