Wie wir HIV-positiven Kindern und Müttern helfen
Yabonga, „danke“ auf Zulu, wurde 1998 gegründet. Zuerst unterstützten wir informell Kindergärten in den Townships von Kapstadt. Umgebaute Container schufen mehr Platz und Sicherheit. Als wir feststellten, dass unsere Betreuerinnen nicht bereit waren, sich um HIV-positive Kinder zu kümmern, bauten wir in Khayelitsha das Waisenhaus Fikelela. Den Betrieb übergaben wir später an die anglikanische Kirche. Seither konzentriert sich Yabonga auf die Unterstützung von HIV-positiven Müttern und ihren Kindern.
Wenn Mütter länger leben, werden Kinder später Waisen.
2001 begann das Yabonga-Training für HIV-infizierte Mütter: Wir brachten ihnen bei, wie der Virus funktioniert, wie sie persönlich damit umgehen lernen, und wie man trotzdem Geld verdienen kann. Unser Ziel war, die Trainees nicht nur individuell aufzubauen, sondern zu Botschaftern auszubilden, mit dem Potential anderen Kranken in ihren Gemeinden zu helfen. Inzwischen haben 220 Frauen und auch einige Männer das viermonatige Ausbildungsprogramm abgeschlossen. 110 Absolventen wurden von Yabonga angestellt und arbeiten in ihren Heimatgemeinden als sogenannte Peer Educators.
2007 wurde Yabonga aus 3000 Projekten ausgewählt und mit dem begehrten Impumelelo-Preis für karitatives Engagement ausgezeichnet.
Wo wir tätig sind
Yabonga ist mit 13 Hilfszentren, die an Township-Kliniken angeschlossen sind, in drei Provinzen Südafrikas tätig. Pro Woche erreichen wir mit AIDS-Aufklärung etwa 15.000 Menschen. Außerdem kümmern wir uns intensiv um 510 Kinder: Viele sind Waisen, andere sind selbst HIV positiv oder in der Familie von dem Virus betroffen.

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